Sanddorn Konfitüre – Wohl eher säuerlich aber trotzdem lecker und gesund

Wer es als Liebhaber von Marmelade etwas herzhafter mag, der sollte auf jeden Fall einmal auf eine Sanddorn Konfitüre zurückgreifen. Hier findet er einen Brotaufstrich, der nicht nur lecker, sondern auch förderlich für die Gesundheit ist. Sanddorn hat einen extrem hohen Vitamin-C-Gehalt und auch die weitere Nährstoffbilanz ist im Vergleich zu anderen Früchten herausragend. Erfahren Sie im Folgenden Wissenswertes über den Sanddorn. 

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Sanddorn Konfitüre – Wohl eher säuerlich aber trotzdem lecker und gesund

Wer es als Liebhaber von Marmelade etwas herzhafter mag, der sollte auf jeden Fall einmal auf eine Sanddorn Konfitüre zurückgreifen. Hier findet er einen Brotaufstrich, der nicht nur lecker, sondern auch förderlich für die Gesundheit ist. Sanddorn hat einen extrem hohen Vitamin-C-Gehalt und auch die weitere Nährstoffbilanz ist im Vergleich zu anderen Früchten herausragend. Erfahren Sie im Folgenden Wissenswertes über den Sanddorn. 

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Sanddorn – Die Vitamin C Bombe

Sanddorn ist eine Beere, deren Vitamin C Gehalt sogar die Zitrone in den Schatten stellt. Sanddorn wird also nicht umsonst als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet. Die Sanddorn Beeren wachsen an einem stacheligen Strauch. Auf Sandboden fühlt sich dieser dorniger Buch am aller wohlsten, daher findet man die Pflanze in ganz Europa vor allem in Küstennähe. Ursprünglich stammt sie allerdings aus Tibet. Erntebereit für diese Früchte ist die Zeit von August bis Dezember. Es handelt sich also um eine äußerst widerstandsfähige Pflanze. Starke Kälte, Hitze oder Trockenheit können ihr nichts anhaben.

Im Gegenteil, für ihre Keimung benötigt sie sogar viel Licht und vor allem Kälte. Es handelt sich um sogenannte Scheinfürchte, deren Farbe gelbrot ist. Scheinfrüchte deshalb, weil ihr saftiges Fruchtfleisch die eigentliche nussartige Frucht umhüllt. Das Fruchtfleisch selbst ist enorm reich an ätherischen Ölen. In der Mitte befindet sich der weiße Kern. Wenn die Früchte voll reif sind, sind sie am aromatischsten, sie schmecken herb und sehr sauer. In Deutschland erfreut sich der Sanddorn inzwischen großer Beliebtheit, da er sich für verschiedene Zubereitungen von Speisen und Gerichten eignet. So werden aus Sanddorn verschiedenste Lebensmittel hergestellt, zu ihnen zählen besonders: Sirup, Marmelade, Saft, Bonbons und Mus. Allerdings sind die Möglichkeiten hier nahezu unbegrenzt.

Sanddorn und die Vielfalt an Inhaltsstoffen

Bereits seit ewigen Zeiten findet Sanddorn in der Naturheilkunde seine Verwendung. So wird er beispielsweise für die Behandlung von Lungenkrankheiten, Schäden an Milz und Leber, Störungen im Magen-Darm-Bereich, rheumatischen Beschwerden, Frauenleiden und auch bei Ödemen an Gelenken verwendet. Allerdings kann Sanddorn noch einiges mehr, beispielsweise stärkt er das Immunsystem und fördert ebenfalls die Abwehrkräfte. Dies ist nicht weiter verwunderlich, da in 100 g Früchten, 260 mg Vitamin C enthalten sind. Dieser Wert ist absolut herausragend. Außer der Immunabwehr sagt man Sanddorn ebenfalls nach, dass er sowohl die körperliche als auch die geistige Belastung erhöhen würde. Dazu reichen bereits ein paar Teelöffel Sanddorn Pulver aus.

So wird die Widerstandskraft des Organismus erhöht. Aber nicht nur der hohe Vitamin C Gehalt zeichnet den Sanddorn aus, sondern auch das Provitamin A (Beta-Carotin), Eisen, Zink, Magnesium, Kalium, Vitamin B1, Vitamin K, Vitamin B2 und Vitamin E. Zusätzlich sorgen die zahlreichen ungesättigten Fettsäuren dafür, dass die fettlöslichen Vitamine ausgesprochen gut vom Organismus aufgenommen werden können. Es gibt sogar Studien, die gezeigt haben, dass bei regelmäßiger Aufnahme von Sanddorn die Blutgefäße verbessert werden könnten, was positive Auswirkung auf den Herz-Kreislauf haben kann. Andere Studien zeigten auf, dass Sanddorn sogar einen positiven Effekt bei der Gewichtsreduktion hatte. Sowohl die Lust auf Nikotin sowie Koffein oder auch auf Süßigkeiten ließ nach dem Genuss von Sanddorn nach.

Einsatzmöglichkeiten von Sanddorn

In der Regel wird Sanddorn in seiner reinen Form eher als sauer beschrieben, genau darum wird er sehr gern mit Honig gesüßt. Daher finden sich häufig Produkte, in denen Sanddorn gemeinsam mit anderen Lebensmitteln verarbeitet wurde. Besonders gern wird Apfelsaft mit Sanddorn versetzt. Interessant sind aber auch Kombinationen aus Milchprodukten wie beispielsweise Kefir oder Buttermilch. Auch Sanddornpulver, das man hauptsächlich im Reformhaus bekommt und das mit Sicherheit aus kontrolliert ökologischem Anbau stammt, bietet viele verschiedene Möglichkeit für den Konsum. So kann man beispielsweise Saucen, Suppen oder Süßspeisen mit dem Sanddornpulver sowohl abrunden als auch verfeinern.

In Form von Marmelade wird Sanddorn zu einem sehr aromatischen Brotaufstrich, der darüber hinaus nicht nur lecker, sondern auch noch sehr gesundheitsfördernd ist. Gerade in der kalten Jahreszeit wirkt der Sanddornsaft wie ein wahres Lebenselixier. Ein sehr gesundes und reichhaltiges Getränk entsteht besonders dann, wenn der Saft aus den Früchten mit der Schale, dem Fruchtfleisch und den Kernen schonend zubereitet wird. Sanddornsaft kann man pur oder mit Rohrzucker, Fruktose oder Fruchtzucker versehen, so lässt sich für jeden Geschmack das Richtige finden.

Sanddorntorte

Ein Sanddorn-Fruchtaufstrich lässt sich vielfältig verwenden. Auf jeden Fall auch für eine sehr schmackhafte Torte. Hierfür wird ein entweder vorher selbst gebackener oder gekaufter Tortenboden verwendet. Dieser Tortenboden wird in eine mit Backpapier ausgelegte Springform gelegt. 100g Vollfruchtmüsli und 20g Mandelblättchen werden mit 4 EL Sonnenblumenöl erhitzt. 30g Sanddorn-Fruchtaufstrich werden dazu gegeben und die Masse erhitzt, bis sie karamellisiert ist. Die fertige Masse wird auf dem Tortenboden verstrichen. 500g Quark werden nun mit 40g Sanddorn-Saft oder –Mark, 1 TL Flüssigsüße sowie 50 ml Orangensaft und 3 EL Zitronensaft verrührt. 8 Blatt Gelatine werden nach Anleitung zubereitet und zu dieser Quarkmasse hinzu gegeben. 3 Orangen werden gehäutet und klein geschnitten, anschließend unter die Quarkmasse gehoben und diese dann kaltgestellt. 2 Eiweiße werden nun zu Eischnee geschlagen und ebenfalls unter die Masse gehoben. Nun verteilt man diese Quarkmasse auf dem Tortenboden und stellt die Torte 2 Stunden kalt. Vor dem Verzehr kann sie mit etwas Sanddornzubereitung, die mit 2 TL Orangensaft glatt gerührt wurde, verziert werden. Einfach lecker!

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