Rhabarber Konfitüre – Hat ihren Auftritt häufig in Verbindung mit der Erdbeere

Das, was wir als Rhabarber kennen, ist eigentlich der Blattstiel der Pflanze. Der Liebhaber einer guten Marmelade hat aber durchaus erkannt, dass besonders in Verbindung mit der Erdbeere ein ausgesprochen leckerer Brotaufstrich daraus hergestellt werden kann. Neben der Herstellung von Saft und als Kuchenbelag ist die Rhabarber Konfitüre wohl die am weitest verbreitete Verwendungsart für diese durchaus gesunde Pflanze, die ja eigentlich ein Gemüse ist. 

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Rhabarber Konfitüre – Hat ihren Auftritt häufig in Verbindung mit der Erdbeere

Das, was wir als Rhabarber kennen, ist eigentlich der Blattstiel der Pflanze. Der Liebhaber einer guten Marmelade hat aber durchaus erkannt, dass besonders in Verbindung mit der Erdbeere ein ausgesprochen leckerer Brotaufstrich daraus hergestellt werden kann. Neben der Herstellung von Saft und als Kuchenbelag ist die Rhabarber Konfitüre wohl die am weitest verbreitete Verwendungsart für diese durchaus gesunde Pflanze, die ja eigentlich ein Gemüse ist. 

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Rhabarber – Das etwas andere Gemüse

Fälschlicherweise wird häufig davon ausgegangen, dass es sich bei Rhabarber um Obst handelt. Tatsächlich ist der Rhabarber aber eine Gemüsepflanze. Die Ernte findet von April bis Juni statt. Da sich der Rhabarber unterirdisch vermehrt, geht er ab Juni, also nach der Ernte, in eine Art Ruhephase. Die Stangen des Rhabarbers haben die Farbgebung rot bis grün. Besonders intensiv und sauer ist der Geschmack des Rhabarbers, je grüner seinen Stangen sind. Bei gleichmäßig roten Stangen ist der Geschmack dann deutlich milder, so als gäbe es eine Balance zwischen süß und sauer.

Wenn man einen qualitativ hochwertige Fruchtaufstrich oder ein Kompott herstellen möchte, sollte man unbedingt darauf achten, dass die Stiele des Rhabarbers sowohl fest als auch prall sind, und natürlich dürfen die Enden des Stiels nicht ausgetrocknet sein. Um das zu vermeiden, sollte man den Rhabarber eingeschlagen in ein feuchtes Tuch im Kühlschrank lagern. So bleibt er 2-4 Tage frisch. Außerdem lässt Rhabarber sich auch sehr gut einfrieren und ist dann bis zu sechs Monate haltbar.

Rhabarber und die Gesundheit

Rhabarber enthält ausgesprochen wenige Kalorien, es sind nur 13 kcal pro 100 Gramm. Allerdings ist Rhabarber sehr reichhaltig an wertvollen Mineralstoffen wie beispielsweise Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen oder Phosphor. Zusätzlich liefert er noch Vitamin C, Vitamin A (Carotin) und Vitamin B1 und Ballaststoffe. Deshalb eignet er sich vor allem als Kompott und Fruchtaufstrich sehr gut zur sanften Reinigung des Darms, aber auch der Leber und Galle. Durch den hohen Anteil an Vitamin C wirkt er entwässernd und leicht abführend und eignet sich darum bestens für eine Frühjahrskur.

Allerdings enthält Rhabarber einen sehr hohen Anteil an Oxalsäure. Diese kann aber bei einigen Menschen dazu führen, dass sie mit Magen-Darm-Beschwerden und Nierenproblemen reagieren. In 100 Gramm rohem Rhabarber sind bis zu 500 mg Oxalsäure enthalten. Ein gesunder Mensch kann jedoch täglich bis zu 700 mg der Säure bedenkenlos verzehren. Man sollte Rhabarber allerdings dennoch nicht täglich konsumieren, besonders nicht Menschen, die unter Gicht, Rheuma, Nierensteinen oder Arthritis leiden, sie sollten gänzlich auf ihn verzichten. Ein weiterer Punkt ist, dass der Oxalsäuregehalt ab Mitte der Erntesaison zunehmend ansteigenden ist.

Das bedeutet, dass es zu Beginn der Saison genügt, den Rhabarber zu putzen, später dann sollte er allerdings unbedingt geschält werden. Eine zusätzlich Möglichkeit, diesen Gehalt deutlich zu verringern besteht darin, den Rhabarber zu schälen und danach entweder zu blanchieren oder bei der weiteren Zubereitung Milch hinzu zu fügen. Ganz wichtig ist außerdem, dass die Blätter des Rhabarbers nicht verwendet werden dürfen, da in ihnen der höchste Oxalgehalt und zudem weitere Giftstoffe enthalten sind, die zu Erbrechen und Kreislaufproblemen führen können.

Rhabarber richtig zubereiten

Grundsätzlich wird zunächst sowohl das Blatt als auch das untere Ende der Stange abgeschnitten. Anschließend wird die faserige Haut entfernt. Danach wird der Rhabarber in Stücke geschnitten und kurz in kochendem Wasser blanchiert. Nun kann er je nach Rezept weiter verarbeitet werden. Rhabarber wird klassischer Weise im Kuchen oder zu Kompott oder Fruchtaufstrich verarbeitet. Die Kombination von Erdbeeren und Rhabarber ist auch für die Freunde der Marmeladen und Fruchtaufstriche nicht nur geschmacklich sehr empfehlenswert, sondern hier findet eine hervorragende Ergänzung statt, da die Erdbeere besonders nitratarm ist und deshalb einen guten Ausgleich schafft.

Zusätzlich kann der Rhabarber ebenso als Gemüse in herzhaften Gerichten ein absoluter Genuss sein. Ein kleines Problem taucht auf, weil man Rhabarber kaum ohne Zucker genießen kann. Aber hier kann man für Abhilfe sorgen und den Zucker deutlich reduzieren, indem man beim Dünsten Zitronensaft oder Wein dazugibt. Diese beiden Komponenten binden die Säure des Rhabarbers.

Rezept: Rhabarberkuchen

Zutaten: für 12 Stück Kuchen Für den Rührteig:

  • 80 g Butter oder Margarine
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier
  • 160 g Mehl
  • Etwas Zitronenschale
  • 2 TL Backpulver (12 g)

Für den Obstbelag: 1000 g Rhabarber Für die Streuselauflage:

  • 100 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 100 g geschmolzene Butter

Den Backofen auf 200 ° C vorheizen.

  • 1. den Rhabarber schälen, in etwa 2 – 3 cm lange Stücke schneiden.
  • 2. Für die Butterstreusel: Mehl und Zucker in einer Schüssel mischen
  • 3. leicht flüssige Butter darüber gießen, mit den Fingern dicke Streuseln herstellen.
  • 4. Für den Rührteig: weiche Butter oder Margarine, Zucker, eine Prise Salz und 2 Eier mit dem elektrischen Handmixer gut schaumig aufrühren.
  • 5. Mehl mit Backpulver und abgeriebener Zitronenschale mischen, zuletzt in den Rührteig unterrühren.
  • 6. Eine Springform mit einem Durchmesser von 24 – 26 cm am Boden und an den Seiten mit etwas Butter oder Margarine einfetten, etwas Mehl darüber streuen.
  • 7. Den Rührteig in die Kuchenform einfüllen
  • 8. Die Rhabarberstücke darauf legen und mit den Fingern gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.
  • 9. Die Butterstreusel darüber streuen. Den Rhabarberkuchen mit Rührteig in den Backofen, in der Mitte der Backröhre einschieben, und mit Ober/Unterhitze bei 200 ° C, ca. 45 Minuten backen.
  • 10. Dabei den Kuchen in den letzten 15 Minuten mit einem Stück backfestem Backpapier abdecken und auf diese Weise fertig backen.
  • 11. Nach der Backzeit den Rhabarberkuchen mit Rührteig heraus nehmen, auf einem Kuchengitter ganz auskühlen lassen, erst danach den Backformring öffnen und entfernen.
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