Pflaumen Konfitüre oder Pflaumenmus – Nicht nur ein Brotaufstrich

Der Freund einer guten Marmelade mag den fruchtigen Geschmack der Pflaumen sicherlich. Aber nicht nur auf dem Brot schmeckt ein Pflaumenmus lecker. Man kann es sehr gut als Zutat für Mehl- und Süßspeisen verwenden, z.B. Klöße damit füllen oder zu Wildgerichten eine Soße damit verfeinern. Auch wenn sie ist im ersten Moment recht unscheinbar daher kommt, ist die Pflaumen Konfitüre sehr vielseitig in der Küche zu verwenden. 

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Pflaumen Konfitüre oder Pflaumenmus – Nicht nur ein Brotaufstrich

Der Freund einer guten Marmelade mag den fruchtigen Geschmack der Pflaumen sicherlich. Aber nicht nur auf dem Brot schmeckt ein Pflaumenmus lecker. Man kann es sehr gut als Zutat für Mehl- und Süßspeisen verwenden, z.B. Klöße damit füllen oder zu Wildgerichten eine Soße damit verfeinern. Auch wenn sie ist im ersten Moment recht unscheinbar daher kommt, ist die Pflaumen Konfitüre sehr vielseitig in der Küche zu verwenden. 

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Herkunft und Sortenvielfalt der Pflaumen

Die Pflaume ist die Frucht, mit der wir uns aus dem Sommer verabschieden. Ihre Erntezeit beginnt im Juli und endet im Oktober. Die Hauptanbaugebiete innerhalb Deutschlands sind Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz. Hier werden ca. 70 % der gesamten Pflaumen geerntet. Die verschiedenen Arten von Pflaumen unterscheiden sich sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Farbe und Größe relativ stark. Dem Konsumenten stehen daher gelbe, grünliche oder auch rote, blaue und violette Pflaumen zur Verfügung. Botanisch gehören die Pflaumen (Prunus domestica) zur Familie der Rosengewächse. Über 2.000 verschiedene Arten existieren weltweit. Zu den sehr bekannten Unterarten der Pflaume zählen sowohl die Mirabelle als auch die Zwetschgen. Pflaumen haben Zwetschgen gegenüber eine länglichere Form und spitze Enden. Es wird vermutet, dass einst Alexander der Großen die Pflaume von einem seiner Kriegszüge mit in sein Reich gebracht hat. Bereits vor 2000 Jahren dichtete der Römer Marcus Valerius Martial folgendes: „Nimm Pflaumen für des Alters morsche Last, denn sie pflegen zu lösen den hartgespannten Bauch.“

Der gesunde Start in den Herbst

Die Pflaume ist mit ihren Inhaltsstoffen ein wahrer Vitaminträger. Zwar verfügt sie, wie beinahe alle Früchte, in erster Linie über sehr hohe Wasseranteile, aber zu ihren Inhaltsstoffen zählen sich ebenso Eisen, Magnesium, Kalium, Kupfer und Zink auch viele andere wichtige Mineralstoffe. Zusätzlich verfügen Pflaumen über jede Menge Vitamine. Außer Provitamin A, Vitamin C und Vitamin E enthalten sie verschiedene Vitamine aus der B-Gruppe, die wiederum besonders wichtig für das Nervensystem sind. Die Pflaume setzt sich zusammen aus 10,2 Prozent Kohlenhydraten, 0,6 Prozent Proteinen, 0,2 Prozent Fetten und 1,6 Prozent Ballaststoffen. Gerade im Vergleich mit anderen Früchten haben die Pflaumen, und ganz besonders die reife Pflaume, einen sehr hohen Fruchtzuckergehalt. Dieser garantiert zwar eine sehr schnelle Energielieferung, allerdings hat die Pflaume damit auch vergleichsweise mehr Kalorien als viele andere Fruchtsorten. Menschen, die unter einer Fructose Intoleranz leiden, müssen daher auf den Genuss verzichten. Pflaumen lassen sich nicht nur in ihrer Ursprungsform genießen, sondern sie stehen ebenfalls als Trockenfrüchte zur Verfügung, hier allerdings muss man wissen, dass 100 Gramm Trockenpflaumen immerhin etwa 225 Kalorien beinhalten, während 100 g Pflaumen im Naturzustand nur ca. 47 Kalorien enthalten.

Pflaumen für die Verdauung und die Gesundheit

Wie bereits der römische Dichter Marcus Valerius Martial vor 2000 Jahren schon wusste, helfen Pflaumen ganz besonders bei der Verdauung. Gerade bei Verstopfung bringt der Genuss von Pflaumen eine schnelle Linderung. Pflaumen sind bekannt dafür, dass sie sowohl eine abführende sowie auch harntreibende Wirkung haben. Besonders hilfreich ist es, die getrockneten Pflaumen über Nacht einzuweichen, um sie dann beim Frühstück zu verzehren. Der Grund für die abführende Wirkung ist darin zu sehen, dass Pflaumen neben anderen Inhaltsstoffen auch die Pflanzenfasern Zellulose und Pektin enthalten. Diese Bestandteile zählen zu den unverdaulichen Nahrungsfasern. Daher quellen sie im Darm auf und regen somit die Verdauung an. Die Pflaume regt aber nicht nur die Verdauung an, sondern ihre unverdaulichen Nahrungsfasern nehmen zusätzlich noch verschiedene Abfall- und Giftstoffe auf ihrem Weg durch den Verdauungstrakt auf. Es wird vermutet, dass der Abtransport dieser Abfall- und Giftstoffe sogar einen positiven Einfluss bei Leberleiden und der Gicht hat. Das wiederum trägt zur Krebsprophylaxe bei. Des Weiteren trägt der hohe Ballaststoffgehalt dazu bei, den Cholesterinspiegel zu senken.

Pflaumen - Reifegrad und Lagerung

Die Pflaume sollte beim Kauf eine feste Konsistenz aufweisen. Hat man es mit überreifen Pflaumen zu tun, so läuft man Gefahr, dass die Frucht bereits von Würmern befallen ist. Wenn man die Pflaumen nicht sofort verzehren möchte, dann sollte man sie unbedingt kühl lagern und der Ort der Lagerung sollte darüber hinaus schattig sein, das verhindert ein zu schnelles Nachreifen der Pflaume. Grundsätzlich sollten Pflaumen erst kurz vor dem Verzehr gewaschen werden. Andernfalls entfernt man die wachsartige Schutzschicht der Pflaume, diese aber verhindert das Austrocknen der Frucht. Möchte man die Pflaume direkt verzehren, ist ein Schnitt direkt an der Naht der Pflaume entlang die sauberste Variante. Abhängig vom Reifegrad lässt sich eine Pflaume so leicht und sauber in zwei Hälften teilen und der Kern lässt sich gut vom Fruchtfleisch lösen. Der Verzehr von Pflaumen ist aber durchaus in mehreren unterschiedlichen Varianten möglich. Natürlich eigen sich frische Pflaumen hervorragend für den direkten Verzehr vom Baum, bzw. direkt nach dem Kauf, aber sie sind, wie bereits erwähnt, auch als Trockenobst erhältlich. Gerade im Herbst eignen sich Pflaumen ganz hervorragend für einen schmackhaften Pflaumenkuchen, aber wer nicht nur saisonal den Geschmack von Pflaumen genießen möchte, der hat die Möglichkeit, diese vitaminreiche außerdem einzukochen und zu einem leckeren Pflaumenmus oder Pflaumenkompott zu verarbeiten. Eine weitere Verwendungsmöglichkeit hat die asiatische Küche entdeckt, hier werden Pflaumen auch zur Herstellung von Saucen und für Wein genutzt.

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