Holunder-Konfitüre - das ganze Jahr geniessen

Holunder hat bereits seit Jahrhunderten eine Tradition und um dessen heilende Wirkung weiß man ebenfalls auch schon sehr lange, so wurde er schon immer gern in Form von Tee zur Vorbeugung erster Erkältungssymptome angewendet. Als Konfitüre auf dem Frühstücksbrötchen lassen sich gerade Kinder, die gern Marmelade essen, sehr viel schneller begeistern. So bekommen sie gleich am Morgen nicht nur eine köstliche Konfitüre, sondern bauen gleich auch noch die Abwehrkräfte für die bevorstehende Erkältungssaison auf. 

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Holunder-Konfitüre - das ganze Jahr geniessen

Holunder hat bereits seit Jahrhunderten eine Tradition und um dessen heilende Wirkung weiß man ebenfalls auch schon sehr lange, so wurde er schon immer gern in Form von Tee zur Vorbeugung erster Erkältungssymptome angewendet. Als Konfitüre auf dem Frühstücksbrötchen lassen sich gerade Kinder, die gern Marmelade essen, sehr viel schneller begeistern. So bekommen sie gleich am Morgen nicht nur eine köstliche Konfitüre, sondern bauen gleich auch noch die Abwehrkräfte für die bevorstehende Erkältungssaison auf. 

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Ob Holunder, Eller oder Hölder, es handelt sich um die gleiche Frucht

Der Holunder hat viele Namen, so kennt man ihn auch unter den Bezeichunungen Alhorn, Elder, Ellhorn, Eller, Flieder, Hölder, Holler Holderbaum, Holderbusch, Holler, Kelkenbusch. Im Althochdeutschen wurde er auch "holuntar" genannt. Dieses Wort setzt sich zusammen aus "hol" für hohl sowie aus dem Wort "tar" für Baum und könnte auf die hohlen, mit Mark gefüllten Zweige hinweisen. Holder wiederum verweist (holder = Brechholz, der Brüchigkeit der Zweige wegen) daher auf die Begriffe Holderbusch, Holderstock und Kelkenbusch. Der Schwarze Holunder ist ein Strauch oder Baum mit starker Verzweigung, der eine Höhe von bis zu 11 Metern erreichen kann. Die Zweige des Holunders wirken häufig wie an einem verwunschenen Schloss, da sie oftmals bogenartig ausladend sind.

Unterscheidungsmerkmal von Beeren

Die hellen Erhebungen auf der graubraunen Rinde (Lentizellen) fallen direkt ins Auge. Ausgefüllt sind die Lentizellen mit weißem, fast schaumstoffartigem Mark. Grundsätzlich ist das Mark des Schwarzen Holunders weiß und das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zum Roten Holunder. Der Unterschied zum Roten Holunder ist sehr leicht erkennbar. Zum einen natürlich wegen der unterschiedlichen Farbe und der unterschiedlichen Größe der Beeren. Die Beeren des Roten Holunders sind deutlich kleiner als die des schwarzen. Zusätzlich unterscheiden sich die Blätter und Blüten der beiden Pflanzen deutlich.

Der Rote Holunder hat bronzefarbene Blätter, die dann im Herbst zunehmend cremefarben werden. Weiter Namen des Roten Holunders sind Berg-, Trauben- oder Hirsch-Holunder. Der Schwarze Holunder hingegen hat dunkelgrüne Blätter, die im Herbst purpurschwarz werden. Die Blüten des schwarzen Holunders sind weiß und leicht rosa. Grundsätzlich gilt aber für beide Holunderarten, dass sie niemals roh verzehrt werden dürfen. Sie eigenen sich aber hervorragend zur Herstellung von Säften, Marmeladen oder Gelees. Beim schwarzen Holunder kommt allerdings noch die zusätzliche Verarbeitung der Blüten zum Einsatz. So entstehen dann die Holunderblütenliköre, -gelees, oder –sirups. Die Reifezeit der Holunderbeeren ist im August und September.

Verbreitung des Holunders

Im Grunde wächst der Holunder weltweit überall, aber inzwischen finden sich auch Anbaugebiete, die sich darauf spezialisiert haben, den Holunder zu kultivieren. Zu ihnen zählen vor allem die Oststeiermark. Ein weiteres Anbaugebiet zählt zu dem größten europäischen Anbaugebiete und liegt in Kettig bei Koblenz. Dort wird jedes Jahr die Holunderkönigin gekürt.

Holunder und die Gesundheit

Die Blüten und Beeren des Holunderbaumes werden schon seit der Antike als natürliches Arzneimittel geschätzt. Schwarzer Holunder enthält nicht nur ausgesprochen viel Vitamin C, sondern besonders seine sekundären Pflanzenstoffe dienen der Gesunderhaltung. Die schwarzblaue Farbe der Beeren verweist auf Anthocyane, welches starke Antioxidantien sind und die Körperzellen vor dem Angriff freier Radikale schütze. Das stabilisiert die Körperzellwände und stärkt zusätzlich das Immunsystem. Der gesundheitliche Nutzen ist nachgewiesen und es gilt sogar als sicher, dass die Inhaltsstoffe vor Krebs und Herzleiden schützen. Auch sorgen diese Inhaltsstoffe für das Ausscheiden von Giftstoffen. Zusätzlich wird ihnen einen entspannende, beruhigende Wirkung auf die Nerven nachgesagt, so sollen sie auch Ängste vertreiben und depressiven Stimmungen vorbeugen.

Aber die Holunderblüten werden auch äußerlich zur Beruhigung von Wunden, Hautinfektionen, Verbrennungen und kleinen Geschwüren eingesetzt. Studien bestätigen die heilsame Wirkung des Holunders schon seit längerer Zeit. Auch bei Infekten hat sich der Holunder als sehr vielversprechend erwiesen, da er durch seine Eiweißstoffe die Krankheitserreger abfängt, bevor diese die Zellen des Körpers angreifen können. Hinzu kommt, dass Vitamine A und C die Bildung von Immunzellen unterstützen. Daher wird empfohlen, gleich beim ersten Anflug einer Erkältung Saft, Tee oder Suppe aus Holunderbeeren zu trinken oder zu essen.

Holunder und seine Verwendungsmöglichkeiten

Holunderbeeren eignen sich hervorragend, um daraus Konfitüre, Kompott oder auch Holunderblütensirup machen. Aber auch Holunderblütengelee zählt zu den beliebten Köstlichkeiten. Mischt man den Saft von Holunderbeeren mit Gewürzen und Rotwein, so entsteht ein sehr schmackhafter Glühwein. Aber die Anwendungsmöglichkeiten von Holunderbeeren sind noch weitaus vielseitiger. So lassen sich auch wunderbar Kuchen, Muffins, Pfannkuchen, Obstquark, Torte oder Holunderbeeren-Balsamico herstellen.

Holunder-Nuss-Streuselkuchen

Der Teig für diesen Kuchen wird am Vortag zubereitet. Hierfür werden 250 g Mehl (mit einem halben Teelöffel Backpulver gemischt) mit 100 g Margarine und einem Ei sowie 80 g Rohzucker, ein wenig Nelkenpulver, Muskat und Zimt, einem Fläschchen Butter-Vanille-Aroma und einer Prise Salz vermischt und zu einem glatten Teig verarbeitet. Dieser Teig wird in Folie gewickelt und sollte über Nacht im Kühlschrank ruhen. Am nächsten Tag den Teig in einer gefetteten Springform ausrollen und dabei einen kleinen Rand hoch ziehen. Der Teig wird mehrmals mit einer Gabel eingestochen. Ein Glas Holunderbeer-Konfitüre wird leicht erwärmt und auf dem Teig verteilt. Um die Streusel herzustellen werden 70 g gehackte und geröstete Haselnüsse mit 100 g Mehl, 100 g Margarine und 50 g Rohrzucker verknetet. Die Streusel werden nun über der Holunder-Konfitüre verteilt und mit etwas Zimt bestreut. Der Kuchen wird im auf 180°C vorgeheizten Backofen für da. 35 Min. gebacken und vor dem Servieren mit Puderzucker bestäubt.

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