Bei Oma gab es immer Marmeladenbrot

Jeder kennt sie, Oma´s selbst gekochte Marmelade. Zwischen Sommer und Herbst wurden fleißig vielerlei Früchte und Obst gesammelt und Zuhause im Einmachkochtopf zu Marmelade gekocht. Dann wurden die Gläser gefüllt, gut verschlossen und liebevoll mit Etiketten versehen. Dabei war die Hagebutten-Marmelade stets Oma´s Geheimtipp, auch wenn sie streng genommen Konfitüre heißen sollte. Die Hagebutten sind gerade in der kalten Zeit ein echter Vitamin-Lieferant, deshalb gab es bei vielen in der Winterzeit bei Oma zum Frühstück ein Brot mit Hagebutten-Marmelade.

Jeder kennt sie, Oma´s selbst gekochte Marmelade. Zwischen Sommer und Herbst wurden fleißig vielerlei Früchte und Obst gesammelt und Zuhause im Einmachkochtopf zu Marmelade gekocht. Dann wurden... mehr erfahren »
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Bei Oma gab es immer Marmeladenbrot

Jeder kennt sie, Oma´s selbst gekochte Marmelade. Zwischen Sommer und Herbst wurden fleißig vielerlei Früchte und Obst gesammelt und Zuhause im Einmachkochtopf zu Marmelade gekocht. Dann wurden die Gläser gefüllt, gut verschlossen und liebevoll mit Etiketten versehen. Dabei war die Hagebutten-Marmelade stets Oma´s Geheimtipp, auch wenn sie streng genommen Konfitüre heißen sollte. Die Hagebutten sind gerade in der kalten Zeit ein echter Vitamin-Lieferant, deshalb gab es bei vielen in der Winterzeit bei Oma zum Frühstück ein Brot mit Hagebutten-Marmelade.

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Der gesunde Brotaufstrich aus Hagebutten

Verschiedene Rosenarten verfügen über kleine ungiftige Sammelnussfrüchte - meist leuchtend rot, orange oder auch gelb gefärbt, welche als Hagebutten bezeichnet werden. Sie sind im Prinzip von jeder Sorte Rose essbar. Die Früchte von speziell gezüchteten Sorten und die der Wildrosen sind lediglich etwas größer. Diese Scheinfrüchte enthalten viele kleine Nüsse, das Fruchtfleisch ist sehr reich an Vitaminen (A, B1 und B2, C) und wertvollen Mineralstoffen. Sie sind etwas herb, aber auch süßsauer vom Geschmack. Je später sie geerntet werden, umso süßer schmecken sie. Die Früchte können bereits im rohen Zustand verzehrt werden. Die kleinen Nüsse sind nicht genießbar und müssen entfernt werden, denn sie verfügen über kleine Härchen, welche Juckreiz hervorrufen, wenn sie mit der Haut in Kontakt kommen. In Nordafrika, Südamerika, aber vor allem in Europa und Asien wachsen die Rosenarten, welche Hagebutten als Früchte tragen. Sie werden dort auch angebaut. Der Großteil der verarbeiteten Hagebutten stammt jedoch aus China, Chile oder Osteuropa. Die kleinen Früchte sind so widerstandsfähig, dass sie sogar den Winter überstehen würden. Aus den Kernen wird ein Hagebutten-Öl gewonnen und dieses wird bei der Hautpflege eingesetzt. Diese kleinen Sammelnussfrüchte haben also so einiges auf dem Kasten.

Wie gesund sind Hagebutten?

Hagebutten sind Traditionsfrüchte. Omas Herbstfrüchte verstecken sich heutzutage in vielen Teesorten und finden auch als Heilpflanze Verwendung. Sie wirken gegen vielerlei Beschwerden, unter anderem:

  • regulieren sie die Verdauunga
  • wirken Erkältungen entgegen
  • stärken das Immunsystem
  • helfen bei Übelkeit sowie Magenkrämpfen
  • helfen bei Nierenbeschwerden.

 

Damit Hagebutten ihre volle Heilkraft entfalten können, kommt es auf die Art der Zubereitung und Weiterverarbeitung an. Die Schalen können beispielsweise getrocknet werden. Aus den Kernen wird ein Hagebutten-Öl gewonnen und dieses wird bei der Hautpflege in Form von Cremes und anderen Pflegeprodukten eingesetzt - besser auch bekannt als Wildrosenöl. Der Vitamin-C-Gehalt ist sogar zwanzig Mal höher als bei einer Zitrone. Außerdem enthalten Hagebutten Zink und Kupfer. Die kleinen Wunderfrüchte werden zu vielen Lebensmitteln, wie etwa Essig, Konfitüre, Pesto, Kompott, Likör oder Gelee, aber auch zu Seife weiterverarbeitet. Zudem enthalten Hagebutten Lykopin, welche Herzinfarkte und Krebs vorbeugt. Im Frühjahr werden sie gerne zur Entschlackungskur genutzt. In Apotheken werden Hagebutten in Pulverform, als Kapseln oder auch als Salben angeboten. Der enthaltene Pflanzenstoff Galaktolopid unterstützt die Gelenke an Knie, Hüfte oder Schultern, indem er den Abbau des Knorpels hemmt.

Herstellung von Hagebutten-Konfitüre

Hagebutten können bereits ab August geerntet werden. Die ideale Zeit, sie zu ernten, ist jedoch gegen Ende September. Dann haben sie eine intensive Farbe, sind noch fest und schmecken herbsüß. Die Ernte ist recht mühsam und findet von Hand statt. Die Dornen der Rosen machen diese Arbeit nicht gerade einfacher. Die kleinen Nüsse müssen auf jeden Fall entfernt werden. Allerdings müssen die innen liegenden Kerne nicht mühsam herausgekratzt werden, sondern können einfach weichgekocht und anschließend durch ein feines Sieb gestrichen werden. Die Kerne und die Härchen bleiben darin zurück und das Fruchtfleisch kann weiterverarbeitet werden. Mit Zucker und Geliermittel wird dieses Fruchtpüree dann eingekocht. Lebensmittelzusatzstoffe, die zu einer Gelierung führen, das heißt Wasser binden oder quellen lassen, werden als Geliermittel bezeichnet. Sie bestehen aus pflanzlichem wie tierischem Eiweiß oder aus Vielfachzucker. So erhält die Konfitüre eine feste oder auch sämige Konsistenz.

Die Vielseitigkeit der Hagebutten–Konfitüre

Hagebutten–Konfitüre eignet sich nicht nur als gesunder Brotaufstrich zum Frühstück. Es lassen sich auch viele leckere Backwaren mit ihr herstellen, welche obendrein kein allzu schlechtes Gewissen verursachen, nachdem man sie sich gegönnt hat. Es lassen sich beispielsweise Linzer Sterne oder Mürbeteiggebäck, passend vor allem zu der Weihnachts- und Plätzchen-Zeit, aber auch kleine Hagebutten-Kuchen mit ihr backen. Hagebutten–Konfitüre lässt sich auch in Soßen und zu Braten verwenden. Sie lassen sich also nicht nur einkochen, sondern finden auch beim Kochen und zum Veredeln von Desserts oder beim Backen Verwendung. Sie sind eine sehr beliebte Garnitur und im Herbst und Winter Teil vieler Dekorationen. Anbei das Rezept für kleine Hagebutten–Kuchen. Sie benötigen: kleine Backformen oder vorzugsweise ofenfeste Gläser, einen Pinsel zum Buttern und einen Schneebesen:

  • 250g Butter
  • 150g Mehl
  • 150g Speisestärke
  • 175g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 EL Puderzucker
  • 5 Eier
  • 100g schwarzes Hagebuttengelee
  • 5 EL Hagebutten – Konfitüre

Die ofenfesten Gläser oder kleinen Backformen mit Butter und Mehl bereits vorbereiten (buttern und bemehlen). Für die Verzierung geschlagene Sahne und Hagebutten bereitstellen. Den Backofen auf 180° C vorheizen.

1. Zucker, Vanillezucker und Salz mit den Eiern cremig rühren.

2. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und löffelweise unterrühren.

3. Die geschmolzene Butter (vorher im Topf erhitzen und auskühlen lassen) langsam unterheben.

4. Anschließend die Hagebutten – Konfitüre hinzufügen.

5. Ca. 30 Minuten im Backofen backen.

6. Hagebuttengelee mit etwas Wasser erhitzen und zu einem Sirup verarbeiten.

7. Kuchen stürzen, etwas auskühlen lassen und den erkalteten Sirup darüber drapieren.

8. Mit Schlagsahne und Hagebutten verzieren und garnieren.

Dies ist nur ein leckeres Beispiel aus vielen tollen Rezepten mit Hagebutten–Konfitüre.

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